30 Jahre miteinander und füreinander: die Wolfsburger Ortsgruppe „jubiliert“

Unter dem Motto „30 Jahre miteinander und füreinander“ feierte die Wolfsburger Selbsthilfegruppe der DGM am 23. September im Tagungszentrum der „Alten Mühle“ in Weyhausen ihr 30jähriges Bestehen. Dabei ging es aber nicht nur darum zurückzublicken und den besonderen Augenblick zu feiern, sondern auch, um sich über wichtige Fachthemen im Zusammenhang mit neuromuskulären Erkrankungen zu informieren und darüber zu diskutieren. 

In einem festlich geschmückten Saal begann die Veranstaltung mit den herzlichen und wie immer lockeren und charmanten Grußworten unseres Landesvorsitzenden, Christian Züchner, der aufgrund der großen Entfernung zu seinem Wohnort, Emden, per Video zugeschaltet wurde. Anschließend nahm Irmgard Winter uns mit auf eine bewegende Reise durch 30 Jahre DGM-Gruppe Wolfsburg. Sie hat die Gruppe nicht nur aus ihrer eigenen schmerzlichen Erfahrung heraus gegründet, sondern sie mit viel Energie, Elan und Freude über sage und schreibe 28 Jahre hinweg geleitet. Neben den monatlichen Treffen gehörten dazu auch immer wieder tolle gemeinsame Ausflüge, lehrreiche Auftritte von Referenten und schöne Feiern. 

Weitere Höhepunkte der Veranstaltung waren die beiden Fachvorträge. Dr. Stefanie Glaubitz, Ärztin der Neurologie an der Universitätsmedizin Göttingen, beleuchtete zunächst neue medizinische Therapieansätze bei neuromuskulären Erkrankungen. Die Anzahl der Forschungsprojekte zu Muskelkrankheiten ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Einige der verfolgten Ansätze haben bereits zu wirksamen Therapien geführt und viele andere machen Mut und Hoffnung für die Zukunft. Kai Bursie, Regionalleiter im SoVD-Beratungszentrum Braunschweig, referierte anschließend ausführlich über Organisation und Finanzierungsmöglichkeiten der Pflege, ein Themenbereich, der viele von uns aufgrund seiner Komplexität immer wieder vor große Herausforderungen stellt. Natürlich gab es auch genügend Raum für Fragen, fachliche Diskussionen und um einfach miteinander zu plaudern. Begleitet von kompetenter Beratung regten die ausgestellten Rollstühle zum Fachsimpeln an.

Aber auch die tollen Räumlichkeiten, perfekt vorbereitet durch das Team der „Alten Mühle“ sowie die vielen fleißigen Helfer aus den eigenen Reihen, und nicht zuletzt das gesellige Beisammensein am Ende des Tages haben die Veranstaltung zu einem Ereignis gemacht, an das wir uns gerne zurückerinnern werden und das 2053 beim 60jährigen Jubiläum ganz sicher erwähnt werden wird 😉.

(torsten.strutz@dgm.org)

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