Am Dienstag, den 20. Oktober 2026 hat sich die Celler Gruppe beim Sanitätshaus Rulitschka getroffen. Dies war das zweite Treffen in den interessanten Räumlichkeiten im Celler Stadtteil Vorwerk. Beim ersten Besuch dort standen damals eher Alltagshelfer, wie eine Rutschmatte zum einfacheren Umdrehen im Bett, und die konkreten Fragen der Teilnehmer im Vordergrund.
Dieses Mal ließen wir uns zur Mobilität beraten: von Stock über Rollator bis hin zu E-Scooter und Rollstuhl.
Herr Meyer hatte bereits einige spannende Hilfsmittel für uns bereitgestellt und veranschaulichte uns die jeweiligen Funktionen. Besonders ins Auge stieß wohl der in vier kleine Stück teilbare Gehstock, der somit wirklich überall verstaubar ist, ebenso wie das Hilfsmittel, das eine Rollator-Rollstuhl-Kombination (2-in-1-Gerät) darstellte und somit natürlich für einige Betroffene und deren Angehörige eine super Lösung darstellen kann.
Neben den Hilfsmitteln selbst wurde auch nochmal hervorgehoben, dass es wichtig ist, sich rechtzeitig mit den entsprechenden Geräten versorgen zu lassen. Ein Rollstuhl sollte also bereits vorhanden sein, bevor man gar nicht mehr ordentlich gehen kann. So wird zum gegebenen Zeitpunkt die Sturzgefahr massiv verringert, die körperliche Energie gespart und die Wegestrecke deutlich erhöht. Eine umfassende Mobilität ist wichtig für die Teilhabe am Leben und somit ein Garant für ein bestmögliches eigenes Wohlbefinden.
Die Würde des Menschen sei ein unantastbares Recht, welches z.B. eine Liftfunktion im Rollstuhl zum Ermöglichen des eigenständigen Kochens ebenso umfasst wie eine Stehfunktion, damit der Körper aufgerichtet wird und „das Stehen“ an sich noch in Teilen ermöglicht wird.
Wir bedanken uns recht herzlich beim Sanitätshaus Rulitschka und kommen gerne wieder!
Karen Erdmann
